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Ausbreitungsprävention des Indischen Springkrauts


Bereits seit der Eiszeit wandern gebietsfremde Arten in unsere Umwelt ein, bestehende Ökosysteme unterliegen damit einem steten Wandel. Dies ist ein natürlicher Prozess und stellt in der Regel keine größeren Gefährdungen dar.
 
Das Tempo der Besiedlung mit nicht heimischen Arten hat sich allerdings in den letzten Jahren extrem erhöht. Ursachen dafür sind die zunehmende Globalisierung mit weltweitem Handel und Transport, Reisen in alle Welt, der Klimawandel und nicht zuletzt der Eingriff des Menschen in die Natur.

So werden immer mehr Tier- und Pflanzenarten beabsichtigt oder unbeabsichtigt verschleppt und siedeln sich in Gebieten außerhalb ihres Herkunftsbereiches an. Nicht jede gebietsfremde Art stellt eine Gefahr für die Umwelt dar. Einige nicht heimische Tier- und Pflanzenarten ("Neozoen" und "Neophyten" genannt) gefährden jedoch Biotope und verdrängen einheimische Arten. Solche Arten bezeichnet man dann als "invasiv". Weltweit gelten biologische Invasionen mit gebietsfremden Arten als zweitwichtigste Ursache für den Verlust der biologischen Vielfalt. Der Gesetzgeber hat daher im Bundesnaturschutzgesetz den Umgang mit invasiven Arten geregelt.

In Kooperation der Gemeinden Schöffengrund, Waldsolms und der Stadt Braunfels wurde vom RP Gießen im Juni 2013 ein Projekt zur Springkrautprävention im Solmsbachtal ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, betroffene Anwohner und örtliche Naturschutzgruppen über die Springkrautproblematik zu informieren und zu einfachen präventiven Maßnahmen im Hinblick auf eine Ausbreitungsverhinderung zu aktivieren. Dabei sollen bislang "springkrautfreie" Bereiche möglichst langfristig durch Bürgerbeteiligung vor einer weiteren Besiedlung bewahrt werden.

Die Erfahrungen und Ergebnisse werden fachlich ausgewertet und sollen beispielhaft für andere Regionen angewendet werden.

Den Flyer, eine Verbreitungskarte, einen "Steckbrief" und einen Erfassungsbogen finden Sie auf der rechten Seite.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Regierungspräsidiums Gießen:

http://www.rp-giessen.hessen.de/irj/RPGIE_Internet?cid=27955afb7bc95ac5016ac8de13a5814c


 




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Umwelt-, Naturschutz-, Jagd- und Forstangelegenheiten
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Telefon: 06442 303-62





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